Warum sich Apples Smart Glasses immer wieder verzögern
TL;DR
Apples N50-Smart-Glasses rutschen auf die WWDC 2027. Hindernisse: Chip- und Hitzegrenzen in einem 40-g-Rahmen, Datenschutzrisiken der Kamera und ein Markt, den Meta bereits dominiert.
Im Februar 2024 stellte Apple die Produktion der Vision Pro ein. Ein Projekt, das über tausend Ingenieure und zig Milliarden Dollar verschlang, endete mit weltweit rund 600.000 verkauften Einheiten – das ursprüngliche Ziel waren 10 Millionen Einheiten bis zum dritten Jahr. Die Kernlektion ist einfach: In den 2020ern ist es nicht machbar, alles in ein Headset zu packen. Ressourcen und Lieferkette haben sich nun vollständig auf Smart Glasses verlagert.
Dilemma Nr. 1: Technologie – Ein 40-Gramm-Rahmen passt kein iPhone hinein
Einen Chip, eine Kamera, ein Mikrofon, einen Lautsprecher und einen Akku in einen 40-Gramm-Brillenrahmen zu stopfen und dann noch KI-Modelle darauf laufen zu lassen – das ist die Bonusaufgabe in der Physikprüfung.
Die Akkulaufzeit ist der erste Türsteher. Die Akkus von Smart Glasses haben typischerweise 150–300 mAh. KI-Brillen mit Kamera verbrauchen unter hoher Last auf Chipebene etwa 300 mW, was einer realen Akkulaufzeit von 2–4 Stunden entspricht. Der Leiter von Xiaomis KI-Brillen sagt es unverblümt: Ein 0,3B-On-Device-Modell auf einem 200-mAh-Akku zu betreiben, sei „verheerend“ – es könne den Akku in 30 bis 60 Minuten leeren.
Autor:Jarvis
Link:https://www.airouter.me/blog/apple-smart-glasses-why-delayed
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